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Barbarossaplatz
Kehren
wir noch einmal zur Luegallee zurück. Zwischen Luegplatz und Belsenplatz
wartet der trapezförmige Barbarossaplatz auf mit dem sehenswerten,
1915 entstandenen Brunnen von P. Stammen auf der nördlichen Hälfte
des Platzes.
Dominikanerstraße
Das
an der Einmündung des Platzes zur Dominikanerstraße gelegene Wohn-
und Geschäftshaus besticht durch seine Fassade aus weißem Putz mit
Ziegelsteingliederung und Stuckornamentik. Ein übergiebelter Erker
betont die Mitte des auf stumpfwinklig geknicktem Grundriß errichteten
Gebäudes. Seit der Erbauung 1903 durch den Architekten Oscar Rosendahl
war und ist dort eine Drogerie ansässig, deren Schaufensteranlage
bis auf das Fenster ganz links noch original ist.
Antoniuskirche Luegallee
Unweit
des Barbarossaplatzes markiert der monumentale Bau der Antoniuskirche
eine rhythmische Unterbrechung der Luegallee. Die neoromanische,
dreischiffige Werksteinbasilika mit Doppelturmfassade wurde in den
Jahren 1909-11 von dem Architekten Josef Kleesattel errichtet. Im
Inneren wurden Decken und Wände durch den Oberkasseler Künstler
"Gerhard Wind" ausgemalt.

Kyffhäuserblock
Luegallee
Gegenüber
der Antoniuskirche befindet sich der sogenannte "Kyffhäuserblock",
eine großbürgerliche Wohnanlage von 1910/11 mit "hochherrschaftlichen",
anspruchvoll ausgestatteten Wohnungen des Oberkasseler Architekten
Gustav Utermann. Die Gliederung der Fassade zeigt Formenreichtum
durch Lisenen, Säulen, Jugendstilelemente, Erkerbauten und vier
straßenseitige unterschiedlich gestaltete Giebel.
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