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Postamt Luegallee
Unmittelbar daneben liegt das Gebäude des Postamtes aus dem Jahren
1926-28. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im Sommer 2000 erstrahlt
die denkmalgeschützte, expressionistische Backsteinfassade
in neuem Glanz. In den ursprünglichen Zustand zurückversetzt
wurden auch die Fenster, deren Rahmen jetzt hellgrün leuchten.

Evangelische
Auferstehungskirche
Arnulfstraße / Ecke Quirinstraße
Ein
architekturgeschichtlich wichtiges Zeugnis, das auf die rheinische
Backsteinarchitektur der 1920er Jahre vorausweist, bildet die Evangelische
Auferstehungskirche an der Arnulfstraße / Ecke Quirinstraße. Sie
wurde 1913-14 von den Architekten Verheyen und Stobbe errichtet.
Hier sind Kirche, Pfarrhaus, Gemeindesaal und Verwaltungsgebäude
zu einem baulichen Ensemble aus unverputztem Backstein mit Natursteingliederung,
allesamt mit grünen Ziegeldächern, zusammengefaßt - für damalige
Zeiten ein Novum. Die Kirche, ein Saalbau mit Emporen, präsentiert
sich mit hohem barockisierendem Volutengiebel mit Jugenstilornamenten
und einem herausgerückten oktogonalen Turm mit Bläsergalerie.
Als besonders
typische Straßenzüge, in denen die Wohnhausbebauung des frühen 20.
Jahrhunderts weitestgehend erhalten ist, sind außerdem zu nennen:
Glücksburger Straße, Dominikanerstraße, Salierstraße, Sonderburgstraße.
Vielerlei Gründe
und Gegebenheiten sind es, die Oberkassel zu dem machen, was es
heute ist:
das einheitliche
und dennoch facettenreiche Erscheinungsbildes der Bebauung, geprägt
durch
Bürgerhäuser der
Spätgründerzeit und des Jugendstils
der glückliche
Umstand, daß Oberkassel den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet
überstand
die denkmalpflegerische
Betreuung, denn große Teile Oberkassels sind als Denkmalbereich
ausgewiesen, im dem alle gestalterischen Maßnamen genehmigt werden
müssen
So kann sich
das linksrheinische Oberkassel heute präsentieren als Ergebnis einer
gelungenen, wohldurchdachten Stadtplanung, als eine nach wie vor
bevorzugte Wohngegend von besonderem Flair.
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