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Schon mit 6
Jahren war es mein sehnichster Wunsch einmal Tänzerin zu werden
und so wurde ich 1953 Mitglied des Kinderballetts des Mainzer-Stadttheaters.
Als meine Eltern 2 Jahre später umzogen wurde ich dann in das
Kinderballett des Staatstheaters Wiesbaden aufgenommen. Dort habe
ich meine "Eleven-Jahre" verbracht und in vielen Theater-Aufführungen
z.B. Märchen, Operetten usw. mitgewirkt.
Aber auch zum
Malen hatte ich eine große Liebe; meistens waren es Prinzessinnen.
Das hat sich aber später sehr geändert!
1961 gewährte
mir die Hessische Landesregierung ein Stipendium, das mir ein vierjähriges
Studium an der staatlichen Ballettschule Helken in Frankfurt ermöglichte.
1965 schlo0 ich dieses mit de bestandenen Reifeprüfung in der
Bühnenngatung Tanz ab.
Es folgte ein Engagement an das Theater der freien Hansestadt Bremen.
Von dort aus wechselte ich 1969 an die Oper am Rhein in Düsseldorf-Duisburg;wo
ich nun wirklich meine künstlerische Heimat fand und das auch
mit Erfolg.
Nur die Wände zu Hause waren so leer; also griff ich zur Selbsthilfe
und malte Bilder dafür selbst. Themen hatte ich durch die Bühne
genug. Das ging immer so weiter.
1986 war der
Zeitpunkt dieses Leben Adé zu sagen und ein anderes zu beginnen.
Mein Arbeitsplatz ist nun in der Verwaltung der Deutschen Oper.
Fürwar, ein großer Einschnitt!; der mich aber auch wiederrum
zu einer Öffnung hin zu einer größeren Themenvielfalt
in der Malerei führte, die nun mein zu Hause ist.

Ich mal auf
Kupferdruckpapier mit Tempera-Farben. Dieses papier gleicht mehr
einem Stoff, der die Farbe nach mehrmaligem Auftragen so richtig
zum Leuchten bringt, also für mich immer wieder ein spannendes
Erlebnis ist.

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